Mürbeteig
Mürbeteig wird für flaches Gebäck wie Obstkuchen, aber vor allem für Weihnachtsplätzchen und Kekse verwendet, da er durch den hohen Fettgehalt schön knusprig ist. Das Verhältnis von Mehl, Butter und Zucker bestimmt die Beschaffenheit und Qualität des Teiges. Mürbeteig kann auf zweierlei Arten hergestellt werden, beide Arten bringen dasselbe Backergebnis. Der gehackte Teig hat eine kürzere Zubereitungszeit, wird nicht so weich und lässt sich so leichter verarbeiten.
Grundrezept
250 g Mehl125 g Butter
65 g Zucker
1 Ei oder 2 Eigelb
1 EL saure Sahne oder 2 EL Milch
Der gehackte Mürbeteig
Mehl auf das Backbrett geben. In die Mitte eine Mulde drücken und den Zucker hinein geben. Auf den Zucker das Ei, die saure Sahne oder die Milch, außen herum auf das Mehl die kalte Butter in Stücke geschnitten. Mit einem breiten Messer die Zutaten zu einer bröseligen Masse hacken und dann mit der Hand rasch zusammen kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und mindesten 30 Minuten kalt stellen. Dabei verbinden sich die Zutaten miteinander und der Teig verliert seine Sprödigkeit.Der gerührte Mürbeteig
Die weiche Butter schaumig rühren. Zucker, Eier und Mehl dazugeben und Teig rasch zusammen kneten. Zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und ca. 60 Minuten kalt stellen.Danach kann der Teig nach den jeweiligen Rezepten verarbeitet werden. Backtemperatur 180-200 Grad (Umluft 160-180 Grad), bei Beeren oder sonstigem feuchten Belag die höhere Einstellung.
Tipps
- Den gekühlten Teig zügig verarbeiten.- Mürbeteiggebäck goldgelb backen, zu dunkles schmeckt bitter, zu helles teigig.
- Backformen und -bleche nur leicht einfetten.
- Mürbeteig und -gebäck eignen sich gut zum Einfrieren.
